Montag, 15. Juli 2013
Dienstag, 18. Juni 2013
Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in Bergkamen - 15./16. Juni 2013
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| DSTFB-Präsi Janus Gersie mit dem Siegerteam aus Berlin (Foto: Kai Wojtas) |
Sparta Spreeathen zum dritten Mal Deutscher Mannschaftsmeister
Michi Stolzenberg, Marcel Kwiatkowski, Björn Kegenbein, Rainer Vogt und Teamkapitän Marcus Tilgner (im Bild v.l.) haben sich in einer stark besetzten DMM-Endrunde als würdiger Meister gezeigt. Aber es blieb spannend bis zum Schluss. Mit einer an beiden Tagen kontinuierlich gut spielenden Mannschaft hat die TSL Dortmund am Ende noch den zweiten Platz erobert und die bis dato mit oben spielende TSG Rain auf den 3. Platz verwiesen. Unter den ersten Sechs der diesjährigen Meisterschaft konnte praktisch jeder jeden schlagen. Der Titelverteidiger aus Hitdorf belegte Rang 4, gefolgt von den Lokalmatadoren von Borussia Bergkamen die noch vor dem Vizemeister von 2012, dem BSC Schwalbach landeten. Ausführlicher Bericht hier.
Samstag, 8. Juni 2013
Old Subbuteo Turnier in Berlin
Marcel Kwiatkowski vs Rainer Vogt
Der Landesverband Nord hatte mal wieder zum traditionellen "Bären-Pokal" geladen, und immerhin 12 Spieler folgten dem Ruf. Mit dabei waren die England-Importe Jeremy Bradley und Phil Collins, Urgestein Fred Vulpes, Heiko Stein, der sei 10 Jahren keinen Finger mehr krumm gemacht hatte - zumindest nicht für Subbuteo -, und Tom Horn, der die alten Regeln gar nicht kannte und noch kurz vor dem Turnier zu lernen versuchte. Ansonsten waren die üblichen Verdächtigen von Sparta Spreeathen am Start. Es wurden also zwei Sechser-Gruppen ausgelost, die ins Viertelfinale führen sollten. Die Vorrunde verlief relativ erwartungsgemäß, die Favoriten setzten sich durch, bis auf den Sieg von Heiko gegen Fred, der für einige Verzweiflung bei Fred sorgte. Im Viertelfinale setzten sich u.a. die Gäste aus England durch, Phil Holmes gegen Marcus Tilgner, und Jeremy Bradley gegen Michael Stolzenberg im Freistoßschießen. Dieses Spiel hatte einen leichten Beigeschmack, denn Jeremy hatte einen Großteil des Spiels versehentlich 11 "Feldspieler" auf dem Platz. Im Halbfinale war dann aber für die Inselbewohner Schluss, Phil unterlag Marcel Kwiatkowski, und Jeremy musste sich Routinier Rainer Vogt geschlagen geben. Im torreichen Finale schließlich triumphierte Marcels Temperament gegen Rainers Abgeklärtheit. Marcel gewann auch das U-20-Finale gegen Fabio Bianco. Der 50+Cup wurde aufgrund der Erschöpftheit und des hohen Alters von Phil und Tom nur per Freistoßschießen ausgetragen. Phil gewann. Noch erwähnenswert vielleicht der schöne Grillabend, den dann alle bei Michi Stolzenberg verbrachten und dabei das DFB-Pokalfinale verfolgten. Alle Ergebnisse vom Bären-Pokal hier
Mittwoch, 5. Juni 2013
FISTF Major von Italien
Alexander Ruf scheitert beim Major von Bologna im Halbfinale an Flores
Während in Bayern durch die anhaltenden Niederschläge „Land unter“ gemeldet wurde, konnte die TSG Rain bei schönem Wetter und tollen Bedingungen beim Major in Bologno schöne Erfolge mitnehmen. Beim Teamwettbewerb sicherten sie sich nach einem 1:3 gegen Black & Blue Pisa durch einen 2:1 Sieg gegen Foggia die Barrage, die sie gegen ASC Firenzze mit 1:2 verloren. In diesem Spiel wäre mehr möglich gewesen. Im Veteranenbewerb unterlag Wolfgang Mair gegen Cocitti 0:3, während Arnold Mair im Achtelfinale nach einem 1:3 gegen Naskos ausschied. Hervorragend eingestellt war Alexander Ruf, der nach einem 4:0 gegen Sioutis und einem 1:1 gegen Paspuale Torauo als Gruppenerster in dem mit 96 Spielern hervorragend besetzten Turnier toll aufspielte. Im 1/32-Finale siegte er gegen Petrini mit 2:1, gegen Brach im 1/16-Finale 5:2. Im Achtelfinale glich er gegen Alexander Haas nach einem 1:3-Rückstand aus und bezwang diesen im Freistossschießen. Im Viertelfinale legte er in den ersten Minuten gegen Hantzaras zwei schnelle Treffer vor, so dass er mit einem 2:1 ins Halbfinale einzog. Gegen den späteren Sieger Flores war er ohne Chance, konnte aber mit einem beachtlichen 2:5 immer wieder verkürzen. Flores besiegte Christian Dheur im Endspiel mit 3:2. Alle Spiele, alle Tore hier.
Samstag, 1. Juni 2013
FISTF Weltmeisterschaft 2013
"Y Viva España" - der DSTFB ist im Anflug...
...und im Gepäck hat unser Verband ein paar ordentliche Pfeile im Köcher. 20 DSTFBler werden sich Anfang September in Richtung spanische Hauptstadt aufmachen, um im Hotel Auditorium Madrid an den FISTF-Weltmeisterschaften 2013 teilzunehmen. Darunter sind ein paar heiße Titelaspiranten, die Kurs auf die Trophäen nehmen könnten. Z.B. der Berliner Björn Kegenbein - kein Jugendspieler in der Geschichte des Subbuteos war erfolgreicher wie er - nun startet der fünfmalige Deutsche Meister erstmals bei einer WM in der Open-Kategorie. Sein Teamkollege von Sparta Spreeathen 74/82, Marcel Kwiatkowski, ist ein Topfavorit in der U19-Kategorie. Mit Kai Hagenkötter (TSL Dortmund) hat der DSTFB ein ganz heißes Eisen bei den U15ern am Start. DSTFB-Topveteran Thomas Winkler (BSC Schwalbach) wird ebenso versuchen ganz weit oben zu landen, wie Victoria Büsing (TSL Dortmund) wieder versuchen wird in der Damen-Kategorie Edelmetall zu erringen. Daumen drücken, heißt es in jedem Fall für den talentierten Berliner Alwin Krause, der Deutschland in der U12-Kategorie vertreten wird. Bei den abschließenden Mannschaftswettbewerben am Sonntag, 8. September sieht es so aus, dass der DSTFB wohl mit drei Mannschaften an den Start gehen wird (Open, Veteranen, U19). Die Top 4 der Open-Nationalmannschaft (B. Kegenbein, R. Knuf, A. Ruf, M. Tilgner) ist eine vielversprechende Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Nahezu alle besten deutschen Veteranen stehen im Ü40-Team - vielleicht wird´s ´was mit einem Podiumsplatz. Und schließlich stehen sieben DSTFB-Youngsters als U19-Nationalmannschaft zur Verfügung, um zu versuchen ähnlich erfolgreich zu agieren, wie das Team im Vorjahr, das nur im Finale an Italien scheiterte. Als Chef de Mission ist wieder Fred Vulpes an der Spitze der DSTFB-Delegation. Weitere DSTFB-Infos zur WM hier
Freitag, 24. Mai 2013
INTERVIEW MIT FRED VULPES
Die Interview-Reihe des DSTFB macht keine lange Pause. Beim 7. Mal steht uns ein langjähriger Subbuteofreund, Nationalspieler und hoch dekorierter DSTFB- und FISTF-Offizieller Einblick in sein Innerstes, zu aktuellen Themen, seinen Anfängen, privaten Ansichten und Zukunftsplänen - wie immer leger und mit viel Gefühl in den Fingerspitzen. Diesmal ist es jemand, der so legendäre Sprüche geprägt hat, wie: "Fred, Fred, Fred, du hast doch alle Welt der Zeit" oder "Ich treff´ de´ leere´ Pfoste´ nit". Das Interview führt Thossa Büsing.
| Fred Vulpes (rechts) in der deutschen Veteranennationalmannschaft beim Länderspiel gegen die Niederlande 2009 |
dstfb.de Essenheim im Jahre 1980, eine kleine Gemeinde in der Nähe von Mainz, ca. zehn Kilometer vom Rhein entfernt, zwischen Reben gelegen - wie kommt man als 18-jähriger Teenager plötzlich dazu intensiv Subbuteo spielen zu wollen?
Fred Vulpes Es fing eigentlich schon ca. zwei Jahre früher an, als ich das Spiel im Fernsehen gesehen habe als Werbung. Danach suchte ich in Mainz das Spiel und wurde fündig im Spielwarenladen. Es war die Grundpackung (1 Moltontuch, 2 Mannschaften, 2 Tore usw.). Die ersten Zeit spielten wir nur unter uns drei Brüdern: Thomas, Klaus und ich. 1980 machten Fortuna Limbach eine SW- Tournee mit Spielen gegen SC Sobernheim und auch gegen uns. Danach haben wir uns entschlossen auch intensiver zu spielen, nachdem ich meinen Führerschein gemacht habe. Das war 1981.
dstfb.de Intensiver. Heißt das dann auch international? Dein Bruder Thomas war damals noch sehr jung.
Fred Vulpes Nein, international gab es noch nicht viele Turniere. Die erste Einladung zu einem internationalen Turnier bekamen wir vom SC Jambes in Namur. 1984 war das. Das Turnier ging über zwei Tage. Wir meldeten uns für Samstag an (Samstag war die Vorrunde) mit dem Glauben, dass wir sowieso gleich ausscheiden würden, doch Thomas wäre beinahe in die Hauptrunde gekommen und die war am Sonntag. Das hatten wir nicht geplant, ansonsten hätten wir uns um eine Übernachtung kümmern müssen. Sie spielten dort auch mit anderen Regeln (FISA). Thomas war am Anfang nicht der Beste, von uns war Klaus der bessere Subbuteospieler.
dstfb.de Und Klaus Vulpes spielt nun schon auch seit einer halben Ewigkeit nicht mehr. In den 1980er bis ins nächste Jahrzehnt hinein, konnte man mitgliedermäßig im LV Südwest aus dem Vollen schöpfen. Auch im kleinen Saarland gab es einst eine stark besetzte Subbuteo-Szene. Welche Leute haben Euch damals am meisten beeindruckt, bzw. mit welchen Vereinen hattet ihr den meisten Kontakt.
Fred Vulpes Das war der SC Stennweiler und von Frank Scherer. Klaus hatte bis zum kennen lernen seiner jetzigen Ehefrau gespielt.
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| beim tschechischen Grand Prix in Uherske Hradiste. |
dstfb.de Nächstes Jahr feiern Du und Thomas also ihr 30-jähriges Jubiläum auf internationalem Parkett. Das ist ja der Wahnsinn! Du warst im von Finnland bis Malta, von Tschechien bis Spanien schon kreuz und quer durch Europa unterwegs und hast internationale Turniere gespielt. Welche Turniere, orte, bzw. Städte haben dich am meisten fasziniert?
Axel Schneider Am schönsten waren die Turniere in Tschechien (Hradiste Uherske) und auch in Helsinki war es schön.
dstfb.de Gibt es noch weiße Flecken auf der internationalen Subbuteo-Landkarte, wo ein Fred Vulpes sagt: Da möchte ich unbedingt mal hin Subbuteo spielen?
Fred Vulpes Ich interessiere mich vor allem für die Turniere, die neu im Kalender sind. Zum Beispiel in Ungarn würde ich auch gerne mal ein Turnier spielen. Vielleicht klappt es ja mal. Auch würde ich gern mal ein Turnier in den USA spielen.
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Deutscher Mannschaftspokalsieger 2000 BSC
Schwalbach.(v.l.) Kai Schmidlin, Thomas Winkler, Fred Vulpes
und Michael Kappl.
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dstfb.de Eine andere Subbuteoseite von dir ist nicht nur spielend unterwegs, sondern auch organisierend. Sowohl als Offizieller des DSTFB, als auch im Weltverband FISTF bis du lange Jahre nun schon aktiv. Du bist fast 12 Jahre lang nun schon FISTF-Vorstandsmitglied und hast seit 2002 - mit einer kurzen Unterbrechung - mit vier Präsidenten zusammengearbeitet. Wie fällt dein Resümee zu dieser Zeit aus?
Fred Vulpes Jeder dieser Präsidenten hatte sein Stärken und Schwächen. Vincent war ein guter, wenn nicht sogar ein sehr guter Präsident. Piero war nur Marionette von den Italienern. Er hat es geschafft das Subbuteo wieder in die Läden kommen soll. Laurent war ein Träumer. Den Worten, die er sprach, folgten leider keine Taten. Und Luis ist ein Arbeiter, wo ich dachte, er schafft es nicht, aber ich habe mich zum Glück getäuscht. Er blüht auf als Präsident. Das jetzige Board ist ein gutes Team - wir respektieren uns alle.
dstfb.de Die FISTF WM in Manchester 2012 wurde ambitioniert angekündigt und endete für viele als "Madchester". Finanziell ein Desaster, organisatorisch ein Chaos. Wird es dieses Jahr in Madrid besser und warum?
Fred Vulpes Ich glaube, dass es in Madrid viel besser wird, denn die ganze Organisation liegt beim spanischen Verband. Sie wollen sich um alles kümmern (Sponsoren, usw.). Der Spielort ist in einem 4-Sterne-Hotel direkt am Flughafen, wo auch die Spieler untergebracht sind. Die FISTF arbeitet gerade an dem Zeitplan dieser Veranstaltung. Ich persönlich denke schon, dass es eine super WM gibt.
dstfb.de Die FISTF hat mittlerweile endlich eine Kontrollschablone für Torhüter, Figuren, etc., entwickelt und auch in den Verkauf gebracht. Wie kommt der normale Spieler an ein solches Tool?
Fred Vulpes Auf der Website der FISTF.com unter FISTF-Shop kann die Bestellung aufgegeben werden. Bestellung landet bei mir und wird nach Bezahlung der Rechnung von unserm Sportdirektor ausgeliefert. Wir haben bis jetzt schon fast 20 Stück verkauft.
dstfb.de Ein anderes Langzeitprojekt ist die Sache mit dem Einheitstorhüter. Wie stehen die Chancen, dass sich hier demnächst auch etwas tut?
Fred Vulpes Da werden Gespräche geführt mit Herstellern um einheitliche Torhüter zu verkaufen. Mehr weiß ich momentan nicht.
dstfb.de Neben deiner ehrenamtlichen Tätigkeit beim DSTFB und der FISTF bist du auch noch in anderen fußballerischen Dingen tätig - Schiedsrichterwesen, Jugendarbeit. Was genau machst du da?
Fred Vulpes Ich bin im Kreis Mainz-Bingen im Kreisjugendausschuss bin da Klassenleiter der D-Junioren Kreisklasse Mainz-Bingen. Ab der neuen Saison werde ich nur noch die Freundschaftsspiele der Junioren und die Kreispokalrunde Mainz - Bingen betreuen. Ebenfalls werde ich ab der neuen Saison die Schiedsrichtereinteilung der Jugendspiele übernehmen. Des Weiteren bin ich bei 1.FSV Mainz 05 Schiedsrichterbetreuer bei den A- und B-Junioren, die in der Bundesliga spielen.
| Fred Vulpes (links) und sein Bruder Thomas (rechts) während des FISTF Grand Prix von Österreich in Wien 2009. Mit auf dem Bild Horst Deimel und Diego Tagliaferri. |
dstfb.de Abschließend müssen wir natürlich noch mal auf deinen Bruder Thomas zu sprechen kommen. Diese Gebrüder Vulpes-Duelle sind insbesondere im LV Südwest legendenhaft, ob ihrer Brisanz und Intensität. Wann und wie ging das letzte Match zwischen Euch über die Bühne?
Fred Vulpes Oh, das weiß ich nicht mehr genau. Ich denke, das war damals vor 5-6 Jahren in Traiskirchen. Da gewann Thomas 5:0 in der Barrage. Sicher bin ich mir nicht.
dstfb.de Danke fürs Interview und weiterhin viel Spaß und schöne Spiele.
Montag, 13. Mai 2013
FISTF Grand Prix von Spanien
Starke Vorstellung von Wolfgang Schneider.
Die Reise zum diesjährigen Grand Prix von Spanien auf Mallorca hat sich für Wolfgang Schneider (SF SW Hitdorf) gelohnt. Bei einem sehr gut besetzen Teilnehmerfeld verpasste er nur knapp den Einzug in das Finale der Veteranen-Kategorie. In der Vorgruppe verlor er das erste Spiel gegen Alan Jadot (SC Charleroi) noch mit 2:1, konnten sich aber dann Spiel für Spiel steigern und gewann seine beiden anderen Gruppenspiele gegen die Spanier Luis Lopez(3:2) und Luis Mendez (1:0) relativ sicher. In der Barrage ließ er dem Portugiesen Faria nicht den Hauch eine Chance(3:0). Im Viertelfinale bot er tollen Spiel gegen den letzten Spanier, der noch im Turnier war. Im SD gelang ihm der vielumjubelte Treffer zum 2:1. Vielleicht war sein Halbfinale auch schon das Endspiel... gegen den späteren Sieger Eric Threis holte er ein 2:0 auf. Im SD war Wolfgang auch am Drücker, kassierte dann aber unglücklich das 2:3. Trotzallem war Wolfgang sehr zufrieden und die Biere am Abend schmeckten gut. Man war ja schließlich am Ballermann…. sein mitgerreister Vereinkollege Markus Lindner konnte aufgrund einer Knieverletzung nicht an den Start gehen.
Aus Mallorca berichtete Markus Lindner
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